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Ihr Weg ist die Nachfolge von Johannes

January 1, 2016

 

Diese vier Schwestern sind einmalig in Deutschland. Im September 2014 haben sie im Haus Betanien die erste Niederlassung des jungen Ordens der Apostolischen Schwestern vom Heiligen Johannes gegründet, der 1982 in Frankreich entstanden war.

Eine von ihnen ist Clarissa Strnisko, die in Frankfurt am Main zur Welt gekommen war. „Ich stamme aus einem religiösen Elternhaus“, erzählt die 43-Jährige, die zusammen mit sechs Geschwistern aufwuchs.

„Einer meiner Brüder ist Priester“, fügt sie hinzu. Von ihrer religiösen Erziehung geprägt sei schon in sehr jungen Jahren in ihr der Wunsch erwacht, ins Kloster zu gehen, was sie dann als 19-Jährige auch tat.

„Ich war auf der Suche nach einer jungen Gemeinschaft mit Mitschwestern aus meiner Generation“, erklärt sie. Bei einer internationalen Jugendbegegnung in Frankreich stieß sie auf den jungen Orden der Apostolischen Schwestern vom Heiligen Johannes. „Das waren 60 junge Frauen, die beteten, Sport trieben musizierten und ganz einfach fröhlich waren.“

 

Sie erfuhr, dass die „Gemeinschaft vom heiligen Johannes“, zu dem auch die Brüder und die Kontemplativen Schwestern des Heiligen Johannes gehören, vom Dominikanerpater und Universitätsprofessor Marie-Dominique Philippe Anfang der 1980er Jahre als eine neue Form lebendiger christlicher Gemeinschaft gegründet worden war.

 

Weltweit rund 200 Schwestern

„Zusammen mit mir traten 17 junge Postulantinnen aus fast zehn Nationen dem Orden bei – im zweijährigen Noviziat waren wir dann 30 junge Schwestern – zu dem mittlerweile mehr als 500 Brüder und rund 200 Schwestern weltweit zählen“, berichtet Clarissa Strnisko.

Nach ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung, zu der auch das Studium der Theologie und Philosophie gehörte, war sie mehrere Jahre für ihren Orden in Afrika tätig, zuletzt um ein neues Kloster aufzubauen.

„Als ich vor zwei Jahren erfuhr, dass ich als Schwester zur Mitgründung des ersten Hauses unseres Ordens in Deutschland vorgesehen war, habe ich mich riesig gefreut“, erinnert sich die 43-Jährige.

„Ich habe gerne als Missionarin in Afrika gearbeitet, aber als Deutsche war ich dennoch oft allein.“ Umso mehr freue sie sich, dass sie ihre Berufung nun auch in ihrer Muttersprache erfüllen könne.

 

Schließlich gehöre es zu ihren Aufgaben als Apostolische Schwester, auch nach außen zu wirken, während die Kontemplativen Schwestern des Heiligen Johannes ein Leben in Abgeschiedenheit führten. „Mir war die Verknüpfung von Gebet und der Verkündung der Botschaft Gottes etwa in Vorträgen oder Seminaren wichtig“, erklärt sie ihre Entscheidung, dem Zweig der Apostolischen Schwestern beizutreten.

 

Studium als Voraussetzung

Dafür sei es auch wichtig, dass sie durch ihr Studium auch intellektuell geschult worden sei. „So kann ich das, was ich in den täglichen zwei Stunden Gebetszeit erfahre, auch verständlich weitergeben“, sagt sie.

Aber auch das Gemeinschaftsleben der Schwestern untereinander spiele im Orden eine tragende Rolle: „Wir beten gemeinsam, arbeiten gemeinsam und essen gemeinsam.“ Die vier Säulen in ihrer Nachfolge des Heiligen Johannes seien deshalb ein Leben des Gebets, ein Leben in schwesterlicher Gemeinschaft, ein Leben in der Wahrheitssuche und ein apostolisches Leben – durch die Verkündigung ihres Glaubens. Dazu gibt es viele Angebote.

Das lebe sie im Haus Betanien zusammen mit ihrer Mitschwestern Isaac, Veronika und Verena. „Das ist mein Weg – so etwas habe ich bislang noch nirgendwo anders gefunden“, sagt Schwester Clarissa.

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